Woody Allen gilt als einer der bedeutendsten Regisseure unserer Zeit. Er wurde 21 mal für den Oscar nominiert und erhielt ihn dreimal: 1978 für „Der Stadtneurotiker“ in den Sparten bester Regisseur und bestes Drehbuch, 1986 mit „Hannah und ihre Schwestern“ ebenfalls für das beste Drehbuch. Woody Allen nahm die Auszeichnung nie persönlich entgegen. Erst 2002 trat er bei der so lange von ihm boykottierten Oscar Verleihung auf, um nach dem Anschlag vom 11. September 2001 ein Tribut an sein geliebtes New York zu moderieren.
Woody Allen wurde am 1. Dezember 1935 im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren. Bevor er 1965 seinen ersten Film "Was gibt’s Neues, Pussy?" inszenierte, hatte er 14 Jahre Gags am laufenden Band produziert, sie selbst als Stand Up Comedian genutzt oder verkauft.
Über Woody Allen und sein Werk könnte man ganze Romane schreiben. Er ist unglaublich gut, seine Filme sind es erst recht und egal, was man schreibt, irgendetwas wird immer fehlen. Also in aller gebotenen Kürze, hier ein paar wissenswerte Fakten über den liebenswerten Neurotiker:
Woody Allen hat mehr als 60 Drehbücher verfasst, in mehr als 40 Movies Regie geführt, in 40 Filmen als Schauspieler agiert und sogar ab und an als Komponist fungiert. Ende 2005 kam „Match Point“ in die Kinos, der auf Festivals bejubelt wurde. „Match Point“ war Allens erster Film, der ausschließlich in London spielt und produziert wurde.
„Match Point“ ist übrigens auch Allens Lieblingsfilm. Auch sein nächstes Projekt „Scoop – Der Knüller“ wurde in London gedreht wie auch das Drama 2007 „Cassandras Traum“, der im Mai 2007 bei den Filmfestspielen in Cannes seine Premiere erlebte. Allens nächster Film „Vicky Cristina Barcelona“ mit Scarlett Johansson wurde im Sommer 2007 in Barcelona gedreht und hatte am 4. Dezember 2008 seinen Starttermin in den deutschen Kinos. Anfang September 2008 gab Woody Allen mit einer Inszenierung von Giacomo Puccinis Einakter Gianni Schicchi sein hochgelobtes Debüt als Opernregisseur.
Seit 1997 ist Woody Allen in dritter Ehe mit Soon-Yi Previn verheiratet. Diese Beziehung ist äußerst skandalös, denn auch wenn sie nicht seine richtige Stief- und auch nicht Adoptivtochter (Mia adoptierte sie mit ihrem Exmann Andrew Previn) ist, so hat er sie doch ab ihrem elften Lebensjahr zusammen mit Mia Farrow 12 Jahre lang aufgezogen. So lange währte die Liaison zu Farrow, mit der er 13 gemeinsame Filmprojekte verwirklichte.
Außerdem war Woody Allen mit Diane Keaton liiert. Mit ihr hatte er acht Film-Babys. Zuvor war Frauenvernascher Woody Allen mit Louise Lasser (1966 - 1969) und Harlene Rosen (1954 - 1959) verheiratet. Sein einziger eigener Sohn (mit Mia Farrow), Ronan Farrow, beendete sein College mit 15! Und studiert Jura an der renommierten Yale Universität.










